Freitag, 24. Dezember 2010
Schwarze Weihnacht
hansmartin, 14:39h
Zwischenlandung auf dem kleinen Airstrip in Arua an der Nordgrenze von Uganda. Lange Operationsgebiet der LRA, der Miliz aus der Zeit von Idi Armin. Zusammen mit 5 Schotten gehen wir in die kleine Baracke an Rand des Flugfeldes, in der sich die Zollbehörde befindet. Ein Tisch, 2 Stempel, 3 Uniformierte. Umständlich studiert er den Pass und das 50-Dollar-Visa, dann gibt es verschiedene Stempel, der Flug in den Sudan kann weitergehen. Als wir raus kommen steht da einer, verkauft Holzfiguren. Unaufdringlich, eher schüchtern. Ich sehe zwischen der Volkskunst die Krippenfiguren. Authentisch, afrikanisch. Mit einem eher uninteressierten Joseph und einem Hirten mit Machete. Eine viel zu junge Maria, leidend wie viele Frauen in Afrika. Und mit den Weisen, die natürlich schwarz sind und an afrikanische Könige aus vorkolonialer Zeit erinnern......

Gestern habe ich sie unter den Weihnachtsbaum gestellt, auf einen Scherbenhaufen. Für mich ein Bild der Hoffnung: Da kommt einer, dessen „Krippe“ eher an ein kleines Boot erinnert, vielleicht wie der Schilfkorb des Mose. Mit dem ihm mindestens 2 Dinge verbinden: Dass er ein Befreier ist, und dass er den Menschen zeigt, wer Gott ist.
Der Scherbenhaufen steht für die Schuttberge in Afrika und die Menschen darauf, die Zerbrochenheit von Afrika und der ganzen „einen“ Welt. Die Zerbrochenheit von jedem von uns. Und nicht zuletzt für die Zerbrochenheit Israels, Jerusalems, das auf 12 Meter dickem Schutt gebaut ist.
Gott sei Dank ist vor 2010 Jahren der Befreier, der Heiland, der Retter gekommen, um in dieser zerbrochenen Welt sein Reich des Lichts gegen das Reich der Finsternis zu setzen. Auch wenn wir nicht immer was davon sehen. Deshalb lädt uns der unbekannte Künstler aus Arua ein, uns selbst heilen und befreien zu lassen, um dann in dieser zerbrochenen Welt Zeichen der Hoffnung zu setzen. Dann wirs´s Weihnachten.


Gestern habe ich sie unter den Weihnachtsbaum gestellt, auf einen Scherbenhaufen. Für mich ein Bild der Hoffnung: Da kommt einer, dessen „Krippe“ eher an ein kleines Boot erinnert, vielleicht wie der Schilfkorb des Mose. Mit dem ihm mindestens 2 Dinge verbinden: Dass er ein Befreier ist, und dass er den Menschen zeigt, wer Gott ist.
Der Scherbenhaufen steht für die Schuttberge in Afrika und die Menschen darauf, die Zerbrochenheit von Afrika und der ganzen „einen“ Welt. Die Zerbrochenheit von jedem von uns. Und nicht zuletzt für die Zerbrochenheit Israels, Jerusalems, das auf 12 Meter dickem Schutt gebaut ist.
Gott sei Dank ist vor 2010 Jahren der Befreier, der Heiland, der Retter gekommen, um in dieser zerbrochenen Welt sein Reich des Lichts gegen das Reich der Finsternis zu setzen. Auch wenn wir nicht immer was davon sehen. Deshalb lädt uns der unbekannte Künstler aus Arua ein, uns selbst heilen und befreien zu lassen, um dann in dieser zerbrochenen Welt Zeichen der Hoffnung zu setzen. Dann wirs´s Weihnachten.

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