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Sonntag, 24. Januar 2010
Kampala
hansmartin, 20:12h
Montag, 18.1.2010 Heute früh stand schon um 8 Uhr David, der Taxifahrer vor der Tür. Heute steht Kampala auf dem Programm. Kampala ist eine Großstadt in Afrika, sie könnte aber auch in Asien sein. Hochhäuser in der City, verstopfte Strßen, Smog von der Unmenge an Dieselfahrzeugen und Pota-Pota´s (Mopedfahrer, die bis zu 2 Personen und eine Menge Gepäck mitnehmen). Von Entebbe bis an den Stadtrand von Kampala ziehen sich Lehmhütten, in denen irgend was verkauft wird, Lotterielose, Airtime (für 10.000 Schilling = 4 Euro kann man hier stundenlang telefonieren), Gemüse, Stahlwaren, Geschirr, einfach alles. Ab der Stadtgrenze gibt es gemauerte Hütten, der Verkehr wird dichter, in der Innenstadt nur Stop and go. Jeder drängelt, überholt rechts oder links, Spuren gibt es nicht oder sind nicht relvant. Stressig, selbst für David. Wir fahren erst in ein med. Labor, dann in ein Einkaufszentrum (hier kann man als Kawatscha”, als Fremder einkaufen wie in Europa, aber überwiegend Ware aus Uganda und China, vor allem Technik) wir kaufen einen neuen 2-Plattenkocher. Weiter zu Joint Medical Service, einem Großhändler für Medikamente und Krankenhausbedarf. Von hier aus werden Krankenhäuser im Umkreis von 200km versorgt, Ulli kauf 120kg Medikamente. Medikamente, bei denen die Kühlkette nicht unterbrochen werden darf, nehmen wir gleich mit. Während wir hier warten, lernen wir eine Deutsche kennen, Tabea aus Würzburg, arbeitet mit DEMEG in einem kleinen Krankenhaus am Ostufer des Victoriasees. Mit ihrer Kollegin sind sie 3 Stunden mit dem Auto hierher gefahren. Respekt. Letzter Termin zu MAF, der Fluggesellschaft, Transporttermin für die Medikamente und Übergepäck für uns selbst besprechen.
Zurück im Guesthouse sind wir ziemlich platt, in der Stadt war super heiß, der Lärm, die Abgase. Wir sitzen noch mit Brian außen, essen was, laufen nochmals an den See runter. Abschied von einem herrlichen Stück Erde. (Bilder gibt es in der Galerie)



Zurück im Guesthouse sind wir ziemlich platt, in der Stadt war super heiß, der Lärm, die Abgase. Wir sitzen noch mit Brian außen, essen was, laufen nochmals an den See runter. Abschied von einem herrlichen Stück Erde. (Bilder gibt es in der Galerie)



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Essen mit Laura, Brian und Init
hansmartin, 20:01h
Sonntag, 17.1.2010 Da wir heute die einzigen Gäste im Guesthouse sind, hat uns Laura zum Essen eingeladen. Brian, der Wächter kocht zusammen mit Init, der Angestellten. Hinter dem Haus wird in einem Kocher aus Ton ein Holzkohlefeuer angezündet. Brian legt Schalen von Kochbananen auf die Holzkohle, direkt darauf Fleischstücke. Dann kommt das Fleisch zusammen mit Tomaten, Zwiebeln :-) und Gewürzen in einen Topf. Init schält Kochbananen, wickelt diese in Bananenblätter, auch das kommt auf den Kocher, da wird Matoke draus (schmeckt wie fester Kartoffelbrei). Irish Potatoes, Greens (so was wie Mangold, aber toller Geschmack), Erdnuss-Sauce. Ein echtes Festmahl. Das schönste aber war, mit den drei Leuten am Tisch zu sitzen, über unsere Kulturen zu reden und zu lachen. Laura ist eine wirklich intelligente Frau, studiert neben der Arbeit im Guesthous Psychologie, weiß was sie will: Für traumatisierte Kinder aus dem Norden Ugandas da sein. Zuletzt singen wir uns Lieder in unserer Muttersprache vor, beten für unsere Familien, und einen Pastor aus Nord-Uganda, der plötzlich erblindet ist, may be witchcraft, sagt Laura. War schön mit euch, so weit von zu Hause Menschen zu finden, die zur Familie Gottes gehören......




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