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Freitag, 22. Januar 2010
St. Johns Church
hansmartin, 15:02h
Sonntag, 17.1.2010, 2. Tag in Uganda. Mangos werde ich bestimmt die naechsten 3 Wochen zum Fruehstueck essen. So frisch vom Baum, saftig und aromatisch, lecker. Nach besagter Zeit damit ziehen wir los zur Kirche. Draussen sind alle schick gekleidet, streben Richung der Haltestelle der Matatus (Taxi-Kleinbusse). Auch wir. Ein Matatu haelt an, bestimmt 12 Erwachsene und 4 bis ? Babys sitzen schon drin, der “Schaffner” springt raus, schiebt uns auch noch rein. So sitze ich zwischen 2 Mams mit Babys auf de Arm, die mich aengstlich anschauen. Ulli warnt mich vor Augenkontakt, sonst faengt der Kleine an zu weinen. Wer hat Angst vor dem weisen Mann …. Nach 5 Stationen sind wir an der anglikanischen Kirche, St. Johns Church. In der Kirche, vermutlich in den 20er Jahren von den Briten gebaut, findet gerade so was wie Kindergottesdienst statt. Draussen Baustelle einer Schule. Spaeter wird einer der Pastoren erklaeren, dass man beten und opfern soll, damit man am Montag Baumaterial kaufen kann. Glaube konkret auf ugandisch. Den Gottesdienst habe ich genossen, auch wenn ich nicht alles verstanden habe. Wer sich fuer Einzelheiten interessiert, fragt mich .




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Victoriasee
hansmartin, 14:22h
Samstag 16.1.2010, erster Tag in Afrika, ein Tag am Victoriasee. Nach Fruestuck mit Mangos, Tomaten, Avokado und African Tea sind wir zu Fuss losgezogen, runter zum See, vorbei an Fischerbooten, Huetten und kleinen Steinhaeuschen, den Villen der Reichen oder Kawatschas (Weisen) zum Botanschen Garten. Ein wunderschoener Park mit einem Stueck Regenwald, alten Urwaldriesen, Affen und Voegelen. Ausflugsziel fuer viele Leute aus der Umgebung. Auf dem Rueckweg essen wir leckern Fisch, laufen noch am Strand entlang. Erster Tag in Afrika vorbei, trotz Schutzmassnahme nur knapp am Sonnenbrand vorbei, and very happy to be here …..






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David
hansmartin, 14:16h
David war der erste Ugander, den ich hier traf. Taxifahrer, um die 40, damit oberer Mittelstand, hat bestimmt ein kleines Haus aus gebrannten Steinen)stolz auf sein Land. Konnte nicht verstehen, dass man freiwillig in Deutschland lebt, Schnee und Winter schoen finden kann. Was soll man denn da essen, wenn im Garten nichts mehr waechst? Da hungert man doch? Ich bin zu muede, mein Englisch zu schlecht, um ihm zu sagen, dass die meisten Deutschen eh nichts aus dem Garten essen, man den gewaschenen Salat aus dem Kuehlregal kauft. Bald sind wir in Lauras Guesthouse angekommen. Sehr, sehr einfach, aber nur 5 min vom See weg. Und Uganda ist gut, um sich an Afrika zu gewoehnen, denn viele Leute aus Kenia oder Uganda koennen sich nicht vorstellen, im Sudan zu leben…


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11.256 m
hansmartin, 14:12h
Rueckblende auf den 15.1.2010, abends, 19:15 Uhr im Flugzeug. Noch 3000 km bis Entebbe, unter uns die Lybische Sandwueste. Sand, soweit das Auge reicht. In wenigen Minuten geht ie Sonne unter, nur ein kurzer Blick auf die langen Schatten der Sandduenen, dann ist durch die zerkratzte Scheibe neben mir fast nichts mehr zu sehen. Da tauchen mitten in der Wueste Lichter auf, immer nur wenige, ein paar hier, ein paar dort. Ploetzlich ein Gedanke, “wir hier oben, ihr da unten” (war der Titel eine Buches in den 70ern von G. Wallraff). Wir hier oben, vollklimatisiert, im Polstersessel, Media-Entertainement-System direkt vor der Nase, Cooldrinks im Minutentakt. Ihr da unten, Kameltreinber, Bombenleger, Wirschaftsfluechtlinge, all die, die nach Europa wollen, aber doch besser da bleiben sollen, wo sie sind. Wegen Ueberfremdung und so, weil das Boot voll ist. Aber vor allem, weils dann hier oben nicht mehr ganz so gemuetlich ist, nur noch alle 5 min ein Cooldink kommt. Aber jetzt, cool bleiben ……..
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erste Nachricht aus Yei (Sudan)
hansmartin, 14:08h
Leider komme ich erst heute dazu, meine ersten Eintraege zu machen. In Uganda hatten wir keinen Internet-Zugang, hier im Sudan ist mal kein Strom da, mal habe ich keine Gelegenheit mich in dem Bereich des Compounds (so sagt man hier zu einem Grundstueck, auf dem eine Grossfamilie wohnt, in unserem Fall ist es das Grundstueck der EPC) aufzuhalten, in dem W-Lan verfuegbar ist. Ausserdem ist es schon ein kleines Abenteuer, ein Geraet in eine Steckdose zu stecken. Die meisten Geraete aus der Klinik, die ich hier zur Reparatur bekommen hatte, hatten defekte Netzteile, da die Generatoren alles andere als brave 230 V ins Netz bringen. Am ersten Abend, nachdem wir uns gewundert hatten warum die Gluehlampen so hell leuchten, hatten wir bis zu 305 V auf der Steckdose. Benjamin, der hier der “Generator-Operator” ist, ist aber zur Zeit in einer Klinik ca. 2 Stunden von hier, kommt morgen oder uebermorgen, also leben wir damit. Wir sind ja in Afrika. .....
Apropos Bilder: Dauert noch ein bisschen, muss ich erst fuers WEB bearbeiten
Apropos Bilder: Dauert noch ein bisschen, muss ich erst fuers WEB bearbeiten
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